Projekt Abschirmblöcke

Wir haben den Auftrag erhalten Abschirmblöcke zu fertigen. Die Abschirmblöcke dienen zur notwendigen Sonderbehandlung von defekten Brennstäben und erfüllen auch eine wichtige Strahlenschutzfunktion. Unser Kunde entwickelt zusammen mit dem Betreiber der Anlage ein System zum Trocknen und sicheren Einschließen der Brennstäbe.

Nach dieser Behandlung können die Brennstäbe in einem zugelassenen Castor eingelagert werden. Bei dem rechten Abschirmblock (Bild 1) kann man einen Teil der Lastprüfung mit eingestellten Gewichten erkennen. Das Gesamtgewicht jedes Blocks beträgt ca. 30 to.

Gemeinsam mit dem TÜV führen wir einen Lasttest der Lastverteilerplatte für den Abschirmblock mit einer geeichten Kranwaage durch. Anschließend werden die Lastanschlussbereiche nochmals einer Oberflächenrissprüfung unterzogen.

Um die reibungslose Montage der Türen zu sichern, erledigen unsere Montagemitarbeiter letzte Einstellarbeiten am oberen Türscharnier. Mit dem Drehmomentschlüssel werden die Schrauben der Seitenteile angezogen.

Nun können die 6 Tonnen schweren Türen für die Funktionsprüfung eingehängt werden.

Unsere Auszubildenden werden schon von Beginn an in große Projekte mit einbezogen. Zum Beispiel werden die Schrauben an den Scharnieren für die Türen auf das vorgegebene Drehmoment von zwei Feinwerkmechanikern angezogen.

Das „Minion“-Projekt

Als Highlight für die Besucher am Tag der Ausbildung haben unsere Azubis eine live-Vorführung mit einer Fräsmaschine geplant. Julian D. (Technischer Produktdesigner) war dabei für die Planung und Umsetzung verantwortlich.

„Als mich unser Ausbildungsleiter gebeten hat, Vorschläge für den Tag der Ausbildung zu machen sind mir sofort einige tolle Sachen durch den Kopf geschossen. Nach längerem Überlegen entschied ich mich für zwei interessante Figuren. Bei der Präsentation war allen ziemlich schnell klar, es wird der „Minion“. Er wirkt gerade bei jüngerem Publikum sehr ansprechend und besitzt einen großen Wiedererkennungswert.

Anschließend habe ich mich an die Ausarbeitung des passenden 3D-Modells gemacht. Bei einer Besprechung mit dem Feinwerkmechaniker, der später den Minion an der Maschine herstellt, wurde klar, dass wir den „Minion“ aus einem Alublock fräsen werden. Mit diesen Vorgaben galt es, ein Fertigungskonzept zu erstellen. So kam uns die Idee zur finalen Ausführung, bei der nur eine horizontale Hälfte aus dem Block zu gefräst wird und am Ende eine Art Platte stehen bleibt. Nachdem ich einige knifflige Bearbeitungen mit der Azubi-Zerspanung geklärt hatte, habe ich anschließend das Muster im 3D-Modell erstellt.

Das Probestück haben wir bereits zwei Wochen vor dem Tag der Ausbildung angefertigt. Das ganze verlief wie geplant und somit konnten wir unser Vorzeigeprojekt zu einem großen Erfolg machen.“

Zum Video geht es hier.

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Ausflug zu den s. Oliver Baskets

Am vergangenen Samstag besuchten alle Auszubildenden gemeinsam das Saisonspiel der s.Oliver Baskets gegen die Eisbären aus Bremerhaven.

„Der Ausflug hat uns sehr viel Spaß gemacht. Die Mannschaft hat uns gezeigt, dass ein fast verlorenes Spiel durch gemeinsame Anstrengung gewonnen werden kann.“

Georg H., Auszubildender Technischer Produktdesigner

„Auf vierzig Beinen steht sich´s gut“

Mit 130 Jahren Geschichte zählt der Industrieanzeiger zu einer der ältesten Fachzeitschriften im deutschsprachigen Raum und ist das offizielle Organ des Wirtschaftsverbandes Stahl- und Metallverarbeitung.

Im aktuellen Newsletter des IA Industrieanzeiger wurde ein informativer Artikel über unser Unternehmen veröffentlicht.

„Mit dem Namen Kinkele verbinden die meisten große Bauteile und noch größere Anlagen. In der Tat kommen die Unterfranken mit XXL gut klar, aber vor allem beherrschen sie die Komplexität. Kaum jemand wickelt Projekte so souverän ab wie die Profis aus Ochsenfurt.“

Den vollständigen Artikel in digitaler Form können Sie hier einsehen.

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6. Tag der Ausbildung

Am 17.10.2015 fand unser 6. Tag der Ausbildung statt. Über 250 Schulabsolventen, Jugendliche und Eltern nutzten diesen Tag um die verschiedenen Ausbildungsberufe und Studienmöglichkeiten bei Kinkele kennen zu lernen. Unsere Auszubildenden, Ausbilder und Mitarbeiter standen allen Besuchern für Fragen zur Verfügung.

Nach Vorstellung der Ausbildungsberufe und Studienmöglichkeiten an den Azubi-Ständen, wurden die Besucher durch die Firma geführt. So konnte sich jeder ein eigenes Bild über die Fertigungsmöglichkeiten von Kinkele machen.

Als Highlight des Tages gab es ein Gewinnspiel für alle Jugendlichen. Der Gewinner des Tablets wird in den kommenden Tagen bekannt gegeben.

Auch in diesem Jahr können wir diesen Tag wieder als vollen Erfolg bezeichnen, der im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholt wird. Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen für unsere Ausbildungsplätze 2016.

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Firmenjubiläum – 130 Jahre KINKELE

1885 gründet Stefan Kinkele den kleinen Schlossereibetrieb Kinkele in Ochsenfurt. Hier entstehen in erster Linie Tresore/Kassaschränke/feuerfeste Tabernakel und Dezimalwaagen für die Landwirtschaft.

Nach dem 1. Weltkrieg übernimmt Karl Kinkele den väterlichen Schlossereibetrieb. In den folgenden Jahren forciert er den Maschinenbau und das Leistungsangebot des Betriebs um den Verkauf, die Vermietung und die Reparatur von Landmaschinen (Traktoren, Mäh-Ernte- und Dreschmaschinen.

Andreas Kinkele, der älteste Sohn von Karl Kinkele übernimmt nach Ende des zweiten Weltkriegs den Betrieb. Neue Fräsmaschinen und Schweißgeräte werden angeschafft. Der Betrieb wird ausgebaut und modernisiert.

In den Jahren 1979 – 1981 zieht das Unternehmen mit seinen 60 Mitarbeitern auf das 15.000 qm große Grundstück im neu angesiedelten Gewerbegebiet Hohestadt. Die gute Auftragslage ermöglicht es der Firma jährlich ca. 10 – 15 zusätzliche Mitarbeiter einzustellen sowie 3 – 5 Azubis auszubilden. Unter der neuen Unternehmensführung Friedrich Kinkele, Sohn von Andreas Kinkele, heißt die Firma fortan „KINKELE – Maschinen – Apparate – Stahlbau“.

2015 beschäftigt die Kinkele GmbH unter der Geschäftsführung von Kurt Kinkele (5. Generation) und seiner Mutter Ursula Kinkele ca. 350 Mitarbeiter und 60 Auszubildende. Als Spezialist für die Auftragsfertigung zählt Kinkele zu den größten Maschinenbaubetrieben Deutschlands.

Diesen Erfolg verdanken wir unter anderem unseren hochqualifizierten Mitarbeiter, deren Engagement zum 130 jährigen, erfolgreichen Bestehen der Firma beigetragen hat. Gemeinsam mit den Mitarbeitern und deren Familien wurde deshalb dieses besondere Jubiläum gefeiert. Einige Impressionen dieses Tages sehen Sie unten.

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XXL-Auftragsfertiger und Beherrscher der Vielfalt

Aktuell wurde ein redaktioneller Beitrag über unser Unternehmen auf der Maschinenmarktplattform und in der MM MaschinenMarkt Ausgabe 38 (S. 64 – 67) veröffentlicht.

„Wir machen das – so das Firmenmotto von Kinkele, das nicht von ungefähr kommt. Aus der klassischen Lohnfertigung heraus konnte sich der Ochsenfurter inzwischen deutlich mehr im Produktentwicklungsprozess seiner Kunden integrieren und wird oft schon zu Beginn sehr tief in die Planung eingebunden.“

Den vollständigen Artikel mit aktuellen und wissenswerten Informationen über die Firma Kinkele finden Sie hier.

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